Den Kirschfruchtfliegen den Gar ausmachen…

Zur Bekämpfung der Kirschfruchtfliege werden sogenannte Gelbfallen (COMPO Kirschfruchtfliegen-Falle) verwendet. Diese werden zu Beginn der Gelbfärbung der Kirschen an der Süd- und Westseite des Baumes aufgehängt und erinnern die Fliegen an die Farbe der Kirschen. Die Fliegenfallen sind mit Leim bestrichen, wodurch die Fliegen, beim Versuch ihre Eier abzulegen, kleben bleiben. Einige Fallen werden mit einem Lockstoff ausgeliefert, der die Fliegen dazu animiert, die Falle als Flugziel zu bevorzugen. Pro Meter Baumhöhe sollten zwei Fallen zum Einsatz kommen. Eine einzelne Fliege kann bis zu 200 Eier legen und dadurch mehr als ein Kilogramm Kirschen befallen. Das Anbringen von Gelbfallen ist unzureichend, um sämtliche Früchte vor einem Madenbefall zu schützen.

Um einem starken Befall vorzubeugen, können Kirschsorten gepflanzt werden, deren Früchte zum Zeitpunkt der Eiablage noch nicht weitgenug gereift oder bereits abgeerntet sind. In Abhängigkeit vom Standortklima findet die Eiablage zu unterschiedlichen Zeitpunkten statt, wodurch es sehr vom Standort abhängig ist, welche Sorten weniger anfällig sind.

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