Kraut- und Braunfäule eine Pilzkrankheit…

Die Kraut- und Braunfäule ist eine der häufigsten Krankheiten an Tomatenpflanzen. Sie wird, wie die Kraut- und Knollenfäule bei Kartoffeln, durch Befall mit einem Schädlingspilz verursacht. Der Erreger wird meist mit Regen- oder Gießwasser vom Boden auf die Pflanze übertragen. Die Kraut- und Braunfäule bewirkt ein rapides Bräunen und Verwelken des Blattwerkes und der Tomatenfrüchte kurz vor der Erntereife.

Vorbeugend sind daher Tomatenpflanzen so zu kultivieren, dass Gießwasser auf den Boden oder – besser – in eingegrabene Töpfchen gegossen wird, sodass vom Boden nichts an die Pflanze hochspritzt. Außerdem ist die Pflanze zum Schutz gegen Regenwasser unter Dächern zu halten. Ein Hilfsmittel bietet auch ein „Tomatenhut“, welcher über der Tomatenpflanze einen Kleinst-Regenschutz bildet.

Vorbeugend kann mit Kupfersalz-Präparaten gespritzt werden.

Ein vorbeugendes biologisches Spritzmittel besteht aus zerhackten Rhabarberblättern, welche mit kochendem Wasser übergossen werden. Nach dem Abkühlen wird dies durchgesiebt und auf die Tomaten gesprüht.

Bei starkem Befall empfehlen wir unser COMPO Ortiva® Universal Pilz-frei.

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