Rhododendron – Einer der schönsten Frühlingssträucher

Rhododendron Hybr. 'Brasilia'

Jetzt beginnt wieder die Zeit, in der die Rhododendren in den Parks der Städte und in privaten Gärten in vielfältigen Farben wie Lila, Rosa, Weiß und Gelb üppig blühen. Doch diese schöne, immergrüne Pflanze benötigt viel Pflege und Zuwendung, wenn sie in ihrer ganzen Pracht erstrahlen soll.

Der Rhododendron in der freien Natur steht vor allem in einem lichten Wald mit kalkarmen, humusreichen und vor allem immerfeuchten Boden. Daher sollten diese Standortbedingungen auch im eigenen Garten gegeben sein. So kann der Rhododendron mit kalkarmen Regenwasser gegossen werden. Für eine schöne Blüte sollte ein Teil der Erde aus spezieller Rhododendronerde bestehen, die es im Handel zu kaufen gibt. Ebenfalls muss die Erde des öfteren mit speziellem Rhododendrondünger angereichert werden, dem extra Eisen zugesetzt wurde. In der Mittagszeit verträgt er keine direkte Sonneneinstrahlung, der Standort des Rhododendron sollte leicht schattig sein, allerdings ist ein Platz nur im Schatten ebenfalls nicht geeignet für diese spezielle Pflanze. Ein idealer Schattenspender für den Rhododendron ist zum Beispiel die Wald-Kiefer, deren Äste genug durchlässig sind, um ein wenig Sonne durch zu lassen, der Rhododendron somit aber auch nicht in der prallen Mittagssonne steht. Einen jährlichen Schnitt benötigt der Rhododendron nicht, es sollten nur die verblühten Blüten regelmäßig entfernt werden. Weist ein älterer Strauch jedoch kahle Unterstellen auf, so können diese innerhalb von zwei Jahren so ausgedünnt werden, dass er im dritten Jahr wieder insgesamt grün geworden ist.

Rhododendron yak. 'Schneekrone'Da die Rhododendren nicht das ganze Jahr über blühen, sondern nur vom Frühjahr bis zum Frühsommer, eignen sich andere blühende Stauden oder Zwiebelpflanzen, damit der Garten auch zu den anderen Jahreszeiten schön bunt ist. Hierbei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die zugesetzten Pflanzen, wie zum Beispiel Tulpen, Herbst-Anemonen, Narzissen, Funkien oder Windröschen um nur einige zu nennen, nicht in den Strauch des Rhododendron von unten hineinwachsen und ihn so in seinem Wachstum einschränken.

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