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Abwechslungsreiche Grabbepflanzung für die kalten Monate

Gerade im Winter, der Zeit von Besinnlichkeit und Kontemplation, ist eine schöne Grabbepflanzung ein optischer Genuss. Ab November stehen zudem zu Allerheiligen und Totensonntag viele Grabbesuche an. Deshalb ist es spätestens im September an der Zeit, die verblühte Sommerbepflanzung zu entfernen, sowie mehrjährige Stauden und Gehölze zu beschneiden. Danach kann die winterharte Bepflanzung vorgenommen werden.

Hier haben sich immergrüne Pflanzen bewährt, die trotz Frostresistenz ein vielfältiges Farbenspiel bieten. Dazu gehören etwa viele Heidepflanzen, die auch miteinander kombiniert schöne Variationen in den Blattfarben bieten. Sommer und Schneeheiden, richtig zusammengestellt, können durchjährig blühen. Gräser akzentuieren und strukturieren gerade im Herbst und Winter die Fläche und sind dabei pflegeleicht und anspruchslos.

Bodendecker sind oft dekorativer als gedacht

Für Gräber, die nicht alle paar Monate neu bepflanzt werden können, haben sich Bodendecker bewährt. Waren diese viele Jahre lang ein botanisches ‚Stiefkind‘ und wurden mit eher zurückhaltenden, durchgängig dunkelgrünen Flächen assoziiert, gibt es inzwischen eine Fülle von interessanten Sorten. Vor allem durch ausgefallene Blattformen und kontrastreiche Panaschierungen lässt sich ein sehr pflegeleichter, kostengünstiger aber dennoch wunderschöner Blattteppich erreichen. Hinzu kommt, dass eine dichte Decke aus Bodendeckern Unkraut unterdrückt. Klassiker sind die verschiedensten Efeusorten sowie Kriechspindeln und Zwergmispeln.

Wer Abwechslung liebt, kann durch einfach Erdanhäufung ein Grundrelief gestalten, auf dem die Bodenbedeckung später wie ein lebendiger Wellenverlauf wirkt. Besonders schön sehen dann in den Wintermonaten farbenfrohe Sträuße oder Gestecke in Vasen zwischen dem grünen Hintergrundteppich aus. Ebenfalls im Herbst können Krokos- oder Tulpenzwiebeln mit gepflanzt oder unter die vorhandenen Bodendecker eingesetzt werden. Im Frühjahr erblühen sie dann durch das Geflecht hindurch und setzen früh poetische Akzente. Die einzige notwendige Pflege ist nur noch regelmäßiges Gießen, solange der Boden nicht gefroren ist.

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