Selbstgemachte Meisenknödel an dekorativen Eisenelementen

Längst sind die Zugvögel am Horizont verschwunden. Aber den heimischen Piepmätzen wird es langsam kalt – und sie freuen sich an kargen Tagen über ein bisschen Unterstützung bei der Futtersuche. Gleichzeitig verleihen die gefiederten Freunde dem Wintergarten, der Terrasse und dem Balkon ein wenig Leben und sind gerade für Kinder ein immer währendes, faszinierendes Schauspiel. Eiserne Laternenstäbe und Rankelemente sind perfekte Möglichkeiten zum Aufhängen selbstgemachter Meisenknödel. Gerade zur Adventszeit ist das gemütliche Basteln dieser hochkalorischen Köstlichkeiten eine wunderbare Familienaktivität. Zusätzlich können die Kleinen die dekorativen Elemente noch mit Efeu beranken und vielleicht sogar in einem eigenen Topf zwischen bunt gemischtem Heidekraut einstecken. So lässt sich die Köstlichkeit genau da platzieren, wo die meisten Vögel beobachtet werden. Das Ganze ist übrigens auch ein tolles Geschenk für Oma und Opa oder Onkel und Tante – und auch in Kindergärten immer gern gesehen.

Zum Selbermachen benötigen Sie echtes Pflanzenfett ohne Salz (feste Qualität), beliebiges Vogelfutter, Haferflocken (fein) und beim letzten Waldspaziergang selbst gefundene Tannenzapfen. Letztere dürfen sich während einer Nacht auf der Heizung schön spreizen, so dass zwischen den aufgestellten Schuppen viel Platz ist. Das Fett wird vorsichtig in einem Kochtopf verflüssigt. Haferflocken und Vogelfutter werden mit einem Holzlöffel eingerührt. Der eingedickte Brei sollte dann abkühlen, bis sich das Ganze etwas verfestigt. Danach wird damit der Tannenzapfen quasi gegen den Strich eingerieben, bis er zu einem dicklichen Knödel wird. Nun noch einen starken Faden oder ein Paketband einarbeiten und das ganze außerhalb der Reichweite von Katzen aufhängen. Eine gusseiserne Laterne mit Kerze zu Füßen des Stabes ermöglicht auch ein nächtliches Beobachtungsvergnügen!

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